schön, dass du den Weg auf meine Webseite gefunden hast. Auf den folgenden Unterseiten habe ich für dich Informationen zu meinem Buch “Frankfurt liebt dich!” (2014) zusammengestellt, zum Beispiel Zeitungsberichte und aktuelle Lesungstermine. Als Journalistin und Autorin bin ich viel unterwegs, momentan vor allem in Frankfurt und Berlin. Im Blog erzähle ich von Menschen, die mir begegnen, von Dingen, die mich nachdenklich machen, und von Büchern, die ich gelesen habe.

Viel Spaß beim Stöbern!
Anne Zegelman

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Für die Ärzte Zeitung und meinen Artikel über Mobbing hatte ich die große Freude, das Buch „Ich bin ich und wir sind viele!“ (Plötz & Betzholz, 9,90 Euro) von Benjamin Fokken besprechen zu dürfen. Und ich kann nur sagen: Es beeindruckt mich, wie warmherzig und voller Respekt für seine Mitmenschen Benjamin und der Autor Dennis Betzholz von dem Schlimmen, das Benjamin wiederfahren ist, erzählen. Er gibt Tipps und tröstet, analysiert und beruhigt. Dieses Buch ist für Kinder und Eltern, aber auch alle anderen, die auf der Arbeit häufiger angegangen werden, eine empfehlenswerte Lektüre.


Ehemaliges Opfer hilft Schülern und Lehrern

Ich bin ich und wir sind vieleSeine ganze Schulzeit hindurch wurde der heute 20-jährige Benjamin Fokken ausgegrenzt, gehänselt und schikaniert. Ein Schulkamerad ging noch weiter und verspottete den Feuertod von Benjamins kleinem Bruder. „Gieß doch Benzin über das Grab deines Bruders, dann verbrennt er noch einmal!“. Jahrelang lebte Benjamin mit der Demütigung. Seinen Eltern erzählte er lange nichts davon, zu groß waren Scham und Wut.

Irgendwann beschloss Benjamin, mit seiner Geschichte an die Öffentlichkeit zu gehen und das Schweigen zu durchbrechen. Er drehte ein Video, mit dem er auf die Situation von Mobbing-Opfern aufmerksam machen wollte, und stellte es ins Internet.

Das Video stieß auf großes Interesse; mittlerweile haben mehr als fünf Millionen Menschen den 1,44 minütigen Clip gesehen. Offenbar hatte Benjamin Fokken einen Nerv getroffen; er wurde in Talkshows eingeladen und erzählte seine Geschichte einer breiten Öffentlichkeit.

Schließlich schrieb er, unterstützt von Welt-Redakteur Dennis Betzholz, sogar ein Buch über seine schmerzhaften Erfahrungen („Ich bin ich und wir sind viele!“), in dem er Einblicke gibt und Tipps für Betroffene gesammelt hat. Weiterlesen auf aerztezeitung.de.

For everyone that says we cant show our tummies,
wear a pencil/form fitting skirt, wear a bikini, wear sleveless tops…

YOU can! I want YOU to join the movement by wearing
whatever the fuck you want – stop hiding your body
because society tells you to.

We will take back our right to be a total babe
regardless of our size… big OR small – we all deserve to feel beautiful.

Tess Holliday / www.effyourbeautystandards.tumblr.com

 

30. April 2016

Soul mate Berlin

Die meisten, die Berlin verlassen, möchten darüber reden. Über die Stadt, sich selbst, was die Stadt mit ihnen gemacht hat.

Das schrieb die freie Journalistin Georgia Lori 2013 in einem Gastbeitrag auf meinem Blog, nachdem sie eine Fortbildung in Berlin besucht hatte. Ihre Worte fliegen mir durch den Kopf heute, an meinem wieder einmal letzten Tag in Berlin. Und auch die Lyrics des Songschreibers Skylar Kergil:

To constantly be leaving or maybe to always be coming home.

Ich nehme diesmal ein bisschen mehr Abschied von dieser Stadt, die mich in den letzten drei Monaten geliebt, an der Nase herumgeführt, geherzt und beschimpft, beschneit, beregnet, besonnt und wahnsinnig gemacht hat. Continue Reading

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Es könnte besser sein. Es könnte schlimmer sein. Und so, wenn mich nicht alles täuscht, ist das Leben.

Friedrich Torberg
#berlin

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